Der Philosoph und sein Schatten: Friedrich Nietzsche in Venedig
Postdoc-Projekt
Kunststgeschichte, Literatur, Neurobiologie, Veterinärmedizin, Jura
Mein Forschungsprojekt befasst sich mit der Bedeutung Venedigs für
die Philosophie Friedrich Nietzsches (1844–1900), insbesondere
bezüglich seines Umgangs mit dem Begriff des 'Schattens'. Nietzsche
verbrachte insgesamt fünf Perioden in Venedig, die zwischen mehreren
Wochen und mehreren Monaten dauerten. Während seiner Aufenthalte in
Venedig entwickelte Nietzsche Ideen und entwarf einige seiner Texte.
Mein Forschungsprojekt konzentriert sich auf die Werke, die Nietzsche
während oder im Zusammenhang mit seiner venezianischen Zeit verfasste
oder entwickelte. Im Mittelpunkt meiner Studie steht die Idee des
Schattens, die Nietzsche vorübergehend im Arbeitstitel des ersten
Entwurfs eines seiner Werke verwendete: „L'Ombra di Venezia“ (Der
Schatten von Venedig). Daher erweitert das Projekt meine bisherige
Arbeit zu Nietzsches Ästhetik – einschließlich meiner
Promotionsarbeit in Kunstgeschichte an der University of Oxford –
indem es Nietzsches Werk und Denken durch die venezianische Linse
betrachtet.
Von Oktober 2026 bis November 2026
Soziale Unruhen und Aufstände auf Kreta unter venezianischer Herrschaft (13.–14. Jahrhundert)
Postdoc-Projekt
Mittelalterlichel/Byzantinische Geschichte
Im Anschluss an den Vierten Kreuzzug (1202–1204) und die Eroberung Konstantinopels im Jahr 1204 erlebte der östliche Mittelmeerraum tiefgreifende politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Veränderungen. Das Byzantinische Reich hörte in seiner bisherigen Form auf zu existieren, während sich die Eroberer – größtenteils französische und venezianische Kreuzritter – einen Teil seiner Gebiete aufteilten. Gemäß einem 1204 von den Kreuzrittern unterzeichneten Vertrag, bekannt als „Partitio terrarum imperii Romaniae“, standen Venedig – einem der Hauptakteure des Vierten Kreuzzugs – weite Teile des Byzantinischen Reiches zu, obwohl diese noch nicht alle erobert worden waren. Dazu gehörte auch die strategisch wichtige und wirtschaftlich ertragreiche Insel Kreta.
Für die Venezianer war es kein leichtes Unterfangen, die Kontrolle über Kreta zu übernehmen. Es dauerte mehr als ein Jahrzehnt, bis sie die Genueser – denen es vor der Ankunft der Venezianer gelungen war, einen Teil der Insel zu unterwerfen – vertrieben, die wichtigsten Städte, darunter Candia, eroberten und begannen, ihre Herrschaft zu festigen. Im Laufe des 13. Jahrhunderts zogen Tausende von Siedlern nach Kreta, angelockt durch das Versprechen, im Gegenzug für den Militärdienst Land zu erhalten; dies führte im Jahr 1252 zur Gründung eines weiteren wichtigen Handelshafens: Chania. Trotz des pulsierenden städtischen Lebens blieb das bergige und ländliche Hinterland der Insel für die Venezianer noch viele Jahrzehnte lang Neuland.
Schon in den ersten Jahren der Eroberung sahen sich die Venezianer mit großen Schwierigkeiten konfrontiert, die ihre Autorität untergruben: die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung außerhalb der großen städtischen Zentren und Festungen, der Ungehorsam der lokalen Bevölkerung und häufige Aufstände. Vertreter verschiedener sozialer Schichten – Bauern, Mitglieder privilegierter und wohlhabender byzantinischer Familien, Priester und zu einem bestimmten Zeitpunkt sogar venezianische Siedler und deren Nachkommen – beteiligten sich an groß angelegten, oft gut organisierten Formen des Widerstands oder leisteten Widerstand durch Akte der Ungehorsamkeit im Alltag. Diese kritischen Entwicklungen wurden zu regelrechten Hindernissen für die venezianische Autorität.
In meinem Forschungsprojekt möchte ich die Ursachen der Konflikte zwischen den Venezianern und der griechischsprachigen lokalen Bevölkerung untersuchen, die sich sowohl in großem Maßstab als auch auf individueller Ebene, in ebenso organisierten wie vereinzelten Formen, manifestierten. Diese Spannungen, die die ersten beiden Jahrhunderte der venezianischen Herrschaft auf Kreta prägten, legten den Grundstein für das anschließende Zusammenleben der beiden ethnischen Gruppen, das bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts andauerte. Um das Thema der Aufstände aus allen möglichen Perspektiven zu beleuchten, beabsichtige ich, ein breites Spektrum an schriftlichen und bildlichen Quellen zu analysieren: offizielle Chroniken, Beschlüsse und Entscheidungen des venezianischen Senats, Dokumente aus der Kanzlei des Herzogs von Kreta, öffentliche Urkunden zu Grundbesitzverhältnissen und deren Veränderungen, notarielle Unterlagen, Testamente, religiöse Texte sowie bildliche und architektonische Zeugnisse. Diese Arbeit wird einen Beitrag zur Sozial-, Rechts- und Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters, zur globalen Forschung über Aufstände und zur Untersuchung der frühen Formen des Kolonialismus leisten.
Von Oktober 2026 bis Dezember 2026
Heilige Reliquien im mittelalterlichen Venedig: künstlerische Zeugnisse, Frömmigkeitspraktiken und Topografie des Heiligen
Postdoc
Kunstgeschichte
Die Geschichte der Stadt Venedig reicht bis ins 9. Jahrhundert n. Chr. zurück, auch wenn eine tief verwurzelte Tradition ihre Gründung um etwa vierhundert Jahre vorverlegt. Gerade weil die Lagunenstadt jedoch nicht durch das Blut lokaler Märtyrer „geweiht“ wurde, hielt man es von Anfang an für notwendig, Reliquien, Symbole und heilige Gegenstände einzuführen.
Ein weiterer besonderer Aspekt der venezianischen Kirche des Mittelalters ist ihre ausgeprägte „Produktivität“, sowohl im liturgischen als auch im hagiografischen Bereich: Der Erwerb einer beträchtlichen Menge an Reliquien und Heiligenkörpern führte nämlich zur Entstehung einer großen Zahl lokaler Kulte und eigens dafür geschaffener Erzählungen. Über die devotionalen Implikationen hinaus scheint das Phänomen mit politischen Interessen verbunden zu sein, die von bestimmten städtischen, weltlichen und religiösen Gemeinschaften verfolgt wurden, deren Rolle sich im Mittelalter offenbar weiterentwickelte und von Fall zu Fall neue Differenzierungen, neue Zusammenschlüsse und neue identitätsstiftende Kräfte hervorbrachte.
Das Forschungsprojekt hat es sich daher zum Ziel gesetzt, zu untersuchen, welche Auswirkungen die Überführung von Heiligenresten in die Lagunenstadt im kunsthistorischen Bereich hatte und wie sich ihre Ankunft auf die liturgische Ausstattung der Kirchen auswirkte, in denen diese heiligen Überreste beigesetzt und aufbewahrt wurden, aber auch, welche Auftragswerke und welche gemeinschaftlichen Riten durch die Verehrung der importierten Heiligen angeregt wurden. Die Untersuchung umfasst folglich auch eine Analyse der Räume, die von den Ausdrucksformen der Verehrung dieser Auserwählten betroffen waren, sowie der Art und Weise, wie dies geschah. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der genannten Aspekte, die sozusagen durch die Anwesenheit insbesondere von Heiligenkörpern „aktiviert“ wurden, da diese eine spezifische und von Reliquien und körperlichen „Fragmenten“ unterschiedliche Körperlichkeit aufweisen, wobei jedoch eine Reihe weniger bekannter Fälle gegenüber dem berühmten Archetyp des Heiligen Markus bevorzugt wird, der in der wissenschaftlichen Literatur bereits ausführlich untersucht wurde.
Von April 2026 bis März 2027
Urban Feral Wetlands: Venezia
Kunststipendium
ArchitekturWährend meines Aufenthalts in Venedig möchte ich die Gewässer der Stadt als Orte potenzieller Transformation untersuchen – insbesondere jene, an denen die Praxis der Fürsorge einen ethischen und politischen Handlungsrahmen bietet, der den Menschen als sorgetragende Figur eines zerrütteten Planeten und seiner Bevölkerung in den Mittelpunkt stellt. Ein zentrales Beispiel ist die fragile Venezianische Lagune, die von lokalen Initiativen gepflegt und revitalisiert wird, die sich dem Erhalt ihres ökologischen Gleichgewichts widmen und gleichzeitig die Verbindung zwischen der Stadtbevölkerung und diesem komplexen Ökosystem stärken.
Diese Forschung erweitert meine Arbeit zu den „Urban Feral Wetlands“, einem Netzwerk, das bereits die Floating University in Berlin, Zakole in Warschau, den Lake Vacaresti in Bukarest, Marais Wiels in Brüssel, Lago Ex-Snia in Rom und die Ballona Wetlands in Los Angeles umfasst. Venedig stellt dabei einen besonderen Fall dar: ein durch Jahrhunderte der Wasserbaukunst geprägtes Gezeitenfeuchtgebiet, das heute unter akutem Klimadruck steht. Die Forschung fragt: Welche Formen der Fürsorge existieren hier bereits? Welche Praktiken erhalten diese Ökosysteme? Und was könnte es bedeuten, kurzzeitig und respektvoll durch gemeinsame Arbeit und Präsenz an diesen Praktiken teilzunehmen?
Website:
Rosario Talevi Von Oktober 2026 bis Dezember 2026
Die Bühne des Kosmopolitismus. Interkultureller Austausch, Kulturtransfer und Netzwerkbildung in der französisch- und italienischsprachigen Theaterpraxis des 18. Jahrhundert
Postdoc-Projekt
Romanistik, TU Dresden, Prof. Dr. Roswitha Böhm
Das 18. Jahrhundert wird als Geburtsstunde der europäischen Aufklärung und damit als Beginn eines Interesses an der Ergründung der menschlichen Essenz fernab von nationalen Eigenheiten angesehen. In diesem Rahmen behauptet sich gerade in Venedig die Komödie als Verhandlungsraum des neuen Menschenbilds, wie es beispielsweise Pietro Verris Lob der goldonianischen Komödie zeigt. Dieses Menschenbild entspricht auf philosophischer Ebene den Idealen des Kosmopolitismus, der vornehmlich den aufgeklärten europäischen Bürger auszeichnen soll und ihn mit einem neuen Zivilisationsmodell paart, das ihm ermöglicht, seine Mitmenschen im Gleichheitsprinzip zu behandeln, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Stand.
Das Theater, welches in den europäischen Gesellschaften des 18. Jahrhunderts eine zentrale Stellung als kulturübergreifendes Kommunikations- und Unterhaltungsmedium einnimmt, formt demnach die Vorstellungen des Kosmopolitismus. Besonders deutlich wird dies gerade durch die französischen und italienischen Bühnen, die sich im gesamten Gebiet Europas verbreiten und dabei nicht nur einfache passeurs des zeitgenössischen Theaters der entsprechenden Sprachgebiete werden, sondern im Austausch mit den Kulturen ihrer Niederlassung eine besondere Interpretation von ‚französischen‘ und ‚italienischen‘ Stücken darbieten.
Mein Habilitationsprojekt soll deshalb das französisch- und italienischsprachige Theater der Aufklärung als kosmopolitisches Netzwerk betrachten, das auf mehreren Ebenen operiert: Kultursoziologisch gesehen entsteht ein europäisches Netz aus französischen und italienischen Bühnen mit den zentralen Knotenpunkten Venedig und Paris; aus einem theatertheoretischen Blickwinkel zeigt sich, dass insbesondere die Komödie zum Mediator sozialer Verhaltensregeln und Konventionen erhoben werden; bei der literarischen Analyse der Theatertexte erschließt sich schließlich die Herausbildung eines kosmopolitischen Handlungsethos als zentrales Thema der Komödiendichtung. Französisch- und italienischsprachige Komödien werden mit ihrer affektsteuernden Kraft demzufolge zur Bildung einer europäischen Zivilisation eingesetzt, die auf italienischen und französischen Gesellschafts- und Geselligkeitsidealen basiert. Der vorgegebene Kosmopolitismus schließt demnach auch hegemoniale Interessen der kulturellen Einflussnahme ein.
Von August 2026 bis April 2027
Queer-feministische Raumpraxen und ihre Bedeutung in der gesellschaftlichen Transformation im Großraum Venedig
Kunststipendium
Architektur
Konfrontiert mit sich verändernden gesellschaftlichen Realitäten und den Folgen eines fortschreitenden Klimawandels sind wir als Planende herausgefordert, unsere Rolle in der Produktion von (Stadt-) Raum zu hinterfragen. Wie können räumliche Praktiken zu einer solidarischen und nachhaltigen Transformation unserer Städte beitragen? Mit dieser Frage beschäftige ich mich als Forschender/Lehrender an der TU Wien, als Partner des Pariser Architekturbüros UHO (mit Max Turnheim) und im queer-feministischen Kollektiv Palace of Un/Learning (mit Bernadette Krejs). Letzteres hinterfragt die vorherrschende Architekturproduktion und -vermittlung und entwirft in Interventionen, Workshops und Ausstellungen kollektiv Visionen einer nachhaltigen Architekturpraxis (u.a. 2023 in der Fundació Mies in Barcelona und im Juni/Juli 2025 im Deutschen Architekturzentrum Berlin).
Während meiner Residenz in Venedig interessiert mich, wie sich hier zentrale Herausforderungen europäischer Städte verdichten: die Verdrängung durch steigende Wohnkosten, die Kommerzialisierung des Wohn- und öffentlichen Raums, der Overtourism und die Folgen des Klimawandels. Zugleich möchte ich Venedig als Stadt temporärer Freiräume betrachten. Die historische Kultur des Karnevals, der Maskierung und der Ausschweifung eröffnete Möglichkeiten, soziale Rollen zu verschieben und gesellschaftliche Konventionen zeitweise außer Kraft zu setzen. Welche Potenziale liegen in solchen Räumen, in denen normative Identitäten und Verhaltensweisen hinterfragt und andere Formen des Begehrens und Zusammenlebens erprobt werden können? Und wie lassen sich diese historischen Erfahrungen mit heutigen Praktiken einer queer-feministischen Raumpraxis in Beziehung setzen?
Diesen Fragen möchte ich anhand unabhängiger kultureller und sozialer Räume wie Sale Docks, Laboratorio Morion, Punto Croce und Rivolta sowie der dort entstehenden Initiativen und kollektiven Praktiken nachgehen. Mich interessieren ihre Strategien der Selbstorganisation, Solidarität und Fürsorge und ihr Potenzial, eine lebenswerte Stadt jenseits kapitalistischer Verwertungslogiken zu gestalten. Dabei möchte ich auch ausloten, welchen Beitrag wir mit einer kritischen räumlichen Praxis zu diesen Transformationsprozessen leisten können.
Website: www.maxutech.com
Von Oktober 2026 bis Dezember 2026
Nachforschungen zu Zeitzeugenaussagen in Bezug auf Alethea Talbot
Doktoratsprojekt
Latein/Tübingen Prof. Anja Wolkenauer
November 2026
Revolution und Geschlecht im „Quarantotto veneziano“: weibliche Emanzipation, männlicher Heldenkult, literarische Erinnerung
Progetto postdoc, Fritz Thyssen Stiftung
Romanistik
Unter den im März 1848 in Europa einsetzenden revolutionären Entwicklungen muss der Venezianischen Revolution ein besonderer historischer Stellenwert eingeräumt werden. Das „Quarantotto veneziano“ ist nicht nur vor dem Hintergrund des ersten italienischen Unabhängigkeitskriegs als ein nationales Schlüsselereignis des Risorgimento zu erachten. Gerade aus internationaler Perspektive gilt es nämlich zu berücksichtigen, dass Venedig mit seiner 17 Monate andauernden Loslösung vom Kaisertum Österreich jene europäische Stadt darstellte, die am längsten die politischen Umwälzungen aus dem „Frühling der Revolutionen“ aufrechterhalten konnte. Obwohl speziell den venezianischen Männern des Jahres 1848/49 angesichts ihres tapferen Kampfs gegen die österreichischen Truppen ein viriles Heldentum zugeschrieben wurde und die Erinnerung an das „Quarantotto veneziano“ insbesondere vom Verdienst der „uomini della rivoluzione“ bestimmt ist, lassen sich trotzdem verschiedene schriftliche Zeugnisse für das Bestreben venezianischer Frauen nach einer Beteiligung an der aktiven Verteidigung der Republik anführen: Neben dem offenen Brief von vier Venezianerinnen, die im April 1848 die Bildung eines Frauen-Bataillons für die republikanische Guardia civica forderten finden sich in der venezianischen und venetischen Presse des Jahres 1848 zahlreiche Veröffentlichungen, auf deren Grundlage sich das „Quarantotto veneziano“ nicht bloß als patriotische Auflehnung gegenüber der österreichischen Fremdherrschaft, sondern auch als Moment eines weiblichen Strebens nach Mitwirkung am Einsatz für das Vaterland sowie einer öffentlichen Auseinandersetzung über Geschlechterrollen betrachten lässt.
Das Forschungsprojekt untersucht die venezianische Revolutionsphase von 1848/49 als besonderen historischen Moment der Aushandlung von Geschlechterrollen bzw. der weiblichen Beteiligung am patriotischen Kampf im öffentlichen Diskurs (Presse, Flugschriften etc.). Anhand von Chroniken, autobiographischen Texten und Gedenkschriften, die nach der österreichischen Rückeroberung erschienen, wird jedoch auch zu zeigen sein, wie diese weibliche Partizipation in der Retrospektive diskursiv überschrieben und die Verteidigung Venedigs als Referenz für männlichen Heroismus tradiert wurde. Zur Verortung des „Quarantotto veneziano“ in der patriotischen Erinnerungskultur des Risorgimento sollen schließlich auch fiktionale Werke Berücksichtigung finden, um herauszuarbeiten, wie der revolutionäre Geschlechterdiskurs Venedigs im Medium der Literatur reflektiert wurde.
Von Mai 2026 bis April 2027
Venedigs Lautentradition
Kunststipendium
Von Januar 2027 bis März 2027
Italienische Spiegelungen. Villa Ludwigshöhe als Resonanzraum zwischen Italien und der Pfalz
Doktoratsprojekt
Februar 2027
Kompositorische Arbeit im Bereich der erweiterten Lyrik
Kunststipendium
Von April 2027 bis Juni 2027
Das Nordmediterrane als Vorbild? Die Geschichte des nachhaltigen Tourismus am Mittelmeer, 1970-2019
Von Januar 2027 bis Februar 2027
Sozialer Wohnungsbau Giudecca, Venedig, 1980er Jahre (G. Valle, A. Rossi, C. Aymonino): Qualitäten von Architektur, Stadtraum und Sozialraum im Sinne "einfach Bauen".
Kunststipendium
Von Juli 2027 bis September 2027
Buchprojekt mit Birkhäuser Verlag "Carlo Scarpa im Detail"
Von Februar 2027 bis März 2027
Transitionen Alter Vokalmusik durch italienische Komponist*innen und künstlerische Kollektive ab 1950
Postdoc
Januar 2028
Pier Paolo Pasolini auf der Biennale von Venedig:
Historische Präsenz und Rezeption in der internationalen Gegenwartskunst
Buchprojekt
Januar 2027
Untersuchung der religiösen Malerei G. Piazzettas im Hinblick auf das Chiaroscuro, die Konzeption und Darstellung des Visionären und Himmlischen sowie im Vergleich zu S. Ricci und G. Tiepolo
Doktoratsprojekt
Von Juni 2027 bis Juli 2027
Romanprojekt: BOMBYX
Kunststipendium
Von Oktober 2027 bis Dezember 2027
Sacca Fisola: sozialer Wohnungsbau, alltägliche Aneignung und begrenzt öffentliche Ressourcen
Kunststipendium
Von April 2027 bis Juni 2027
Dezember 2026
Die Ver- und Entzauberung von Wasser. Künstlerische Formen des Gemeinschaffens ausgehend von Green Venice
Juli 2027
Giovanni Antonio Pellegrinis Deckengemälde in der Galerie der Banque Royale in Paris: Versuch der Rekonstruktion eines verlorenen Meisterwerks
Doktoratsprojekt
Von März 2027 bis Mai 2027
Paolo Orlandini und seine Schrift gegen die Astrologie: Studie zu einer Renaissance-Debatte über die Zukunft zwischen Florenz und Venedig
Dissertationsvorhaben
Von September 2027 bis Oktober 2027
NURIA – Erinnerungen (AT)
(Musikgeschichte / Exilforschung / Gender Studies / Medienpraxis)
Freies Projekt
Von Oktober 2027 bis Dezember 2027
Die Aufenthalte von Marquard Gude (1635-1689) in Venetien:
Bibliotheken, Handschriften und Gelehrten-Netzwerke
Postdoc
April 2027
Venedig in der Moderne. Eine kleine Literaturgeschichte ab 1900
Postdoc-Projekt
Von März 2028 bis April 2028
April 2027
Scomparso? Spuren karmelitischer Predigttätigkeit in Venedig
Postdoc
Von Mai 2027 bis Juli 2027
Byzantinische Buchproduktion in Ost und West nach dem Fall Konstantinopels. Eine komparative Studie (1453– ca. 1500)
Postdoc-Projekt
Juni 2028
DRIFT
Kunststipendium
Von Juli 2027 bis September 2027
Leandro Bassano (1557-1622): Religiöse Bilder, Staatsaufträge, Porträts, Dokumente
Von April 2027 bis Mai 2027
Zwischen Annotation und Komposition. Die private Musikalienbibliothek Luigi Nonos
Vorbereitung zum Promotionsprojekt
November 2027
Fontenelle in Venedig - Tendenzen der italienischen Rezeption der Entretiens sur la pluralité des mondes
Postdoc-Projekt
Dezember 2026
Die sephardische Diaspora in Venedig (1492-1541)
Dissertationsprojekt
März 2027
Venedig als diplomatische und wirtschaftliche Drehscheibe der Habsburgermonarchie 1797–1830
Von Dezember 2027 bis April 2028
In meinem Romanprojekt mit dem Arbeitstitel „Reste von Robin“ setze ich mich mit Konzepten von Männlichkeit auseinander, mit gesellschaftlicher Erwartung an Geschlecht und Begehren, und mit tief verinnerlichter Scham, die sich in Gewalt entlädt. Am Beispiel zweier Kindheitsfreunde erzähle ich vom schmalen Grat zwischen Freundschaft und Liebe, vom Großwerden
in der Provinz und vom Kleinwerden in der Großstadt, und von einem Umgang mit traumatischer Erfahrung, der in Selbstermächtigung münden könnte.
Kunststipendium
Von Januar 2027 bis März 2027
Venezia oltre Venezia. Das Bild Venedigs an der Adria zwischen Irredentismo und Globaltourismus
Postdoc
Januar 2027
Diese Arbeit, inspiriert vom amerikanischen Dichter Ezra Pound (1885-1972), befindet sich noch im Entstehungsprozess. Es handelt sich um eine künstlerische Recherche mit dem Ziel, Material für ein fiktionales Voice-over zu sammeln, das mit Bildern, Objekten und Dokumenten zu einer Installation zusammengeführt werden soll.
Kunststipendium
Von Oktober 2027 bis Dezember 2027