Der Philosoph und sein Schatten: Friedrich Nietzsche in Venedig, 1880 - 1887
Kunststgeschichte, Literatur, Neurobiologie, Veterinärmedizin, Jura
Von Oktober 2026 bis November 2026
Social Turbulence and Rebellion in Venetian Crete in the 13th and 14th Centuries
Medieval/Byzantine History
Von Oktober 2026 bis Dezember 2026
Heilige Reliquien im mittelalterlichen Venedig: künstlerische Zeugnisse, Frömmigkeitspraktiken und Topografie des Heiligen
Postdoc
Kunstgeschichte
Die Geschichte der Stadt Venedig reicht bis ins 9. Jahrhundert n. Chr. zurück, auch wenn eine tief verwurzelte Tradition ihre Gründung um etwa vierhundert Jahre vorverlegt. Gerade weil die Lagunenstadt jedoch nicht durch das Blut lokaler Märtyrer „geweiht“ wurde, hielt man es von Anfang an für notwendig, Reliquien, Symbole und heilige Gegenstände einzuführen.
Ein weiterer besonderer Aspekt der venezianischen Kirche des Mittelalters ist ihre ausgeprägte „Produktivität“, sowohl im liturgischen als auch im hagiografischen Bereich: Der Erwerb einer beträchtlichen Menge an Reliquien und Heiligenkörpern führte nämlich zur Entstehung einer großen Zahl lokaler Kulte und eigens dafür geschaffener Erzählungen. Über die devotionalen Implikationen hinaus scheint das Phänomen mit politischen Interessen verbunden zu sein, die von bestimmten städtischen, weltlichen und religiösen Gemeinschaften verfolgt wurden, deren Rolle sich im Mittelalter offenbar weiterentwickelte und von Fall zu Fall neue Differenzierungen, neue Zusammenschlüsse und neue identitätsstiftende Kräfte hervorbrachte.
Das Forschungsprojekt hat es sich daher zum Ziel gesetzt, zu untersuchen, welche Auswirkungen die Überführung von Heiligenresten in die Lagunenstadt im kunsthistorischen Bereich hatte und wie sich ihre Ankunft auf die liturgische Ausstattung der Kirchen auswirkte, in denen diese heiligen Überreste beigesetzt und aufbewahrt wurden, aber auch, welche Auftragswerke und welche gemeinschaftlichen Riten durch die Verehrung der importierten Heiligen angeregt wurden. Die Untersuchung umfasst folglich auch eine Analyse der Räume, die von den Ausdrucksformen der Verehrung dieser Auserwählten betroffen waren, sowie der Art und Weise, wie dies geschah. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der genannten Aspekte, die sozusagen durch die Anwesenheit insbesondere von Heiligenkörpern „aktiviert“ wurden, da diese eine spezifische und von Reliquien und körperlichen „Fragmenten“ unterschiedliche Körperlichkeit aufweisen, wobei jedoch eine Reihe weniger bekannter Fälle gegenüber dem berühmten Archetyp des Heiligen Markus bevorzugt wird, der in der wissenschaftlichen Literatur bereits ausführlich untersucht wurde.
Von April 2026 bis März 2027
Giovanni Agostino da Lodi – Ein mailändischer Maler in Venedig. Kultureller Austausch in Norditalien um 1500
Postdoc
Kunstgeschichte, Freie Universität Berlin, Prof. Dr. Wolf-Dietrich Löhr (Universität Hamburg)
Das plötzliche Auftauchen des Malers Giovanni Agostino da Lodi in der Kunstgeschichtsschreibung geht auf Wilhelm Bode (1845–1929), den einflussreichen Direktor der Berliner Museen, zurück. Durch seine intensive Beschäftigung mit der lombardischen Malerei – insbesondere mit der Schule Leonardos in Mailand – stieß Bode auf eine bis dahin unbekannte Künstlerpersönlichkeit. Anhand einer Reihe stilistisch verwandter Werke konnte er die Existenz dieser Figur erstmals aufspüren und begründen. Da viele dieser Werke zuvor dem Maler Boccaccio Boccaccino zugeschrieben worden waren, gab Bode ihm, wie damals üblich, einen Notnamen und taufte ihn „Pseudo-Boccaccino“. Der anonyme Maler war, laut Bode, im Übergang vom 15. zum 16. Jahrhundert in Mailand tätig, zur Zeit Leonardos, versuchte aber auch sein Glück in Venedig.
Eine kleine Tafel in der Mailänder Pinacoteca di Brera, die die Darstellung eines Greises neben einem jungen Mann zeigt und die Signatur „IOHES AVGVSTINVS LAVDESIS“ trägt (Inv. 789.), bildete – aufgrund ihrer stilistischen Nähe zu den von Bode zusammengestellten Werkverzeichnissen – die Grundlage für die Identifizierung des anonymen Malers mit Giovanni Agostino da Lodi (aktiv ca. 1490–1520), einem damals noch unbekannten und durch Quellen nicht belegten Maler aus der Lombardei.
Nur wenige archivalische Zeugnisse, die erst in jüngerer Zeit aufgetaucht sind, belegen seine Präsenz in Mailand und Venedig während der ersten beiden Jahrzehnte des 16. Jahrhunderts. Sein Werkkatalog, der Gemälde und Zeichnungen umfasst, hat sich seither erheblich erweitert. In der Forschung gilt Giovanni Agostino häufig als stilistisches Bindeglied zwischen Leonardo und Giorgione – eine Vorstellung, die auf Vasaris florenzzentriertem Konzept der maniera moderna basiert, bislang jedoch selten kritisch hinterfragt wurde.
In meinem Forschungsprojekt untersuche ich Giovanni Agostinos Werk und Wirken aus einer neuen Perspektive. Ziel ist es, seine künstlerische Praxis sowie seine soziale und kulturelle Einbindung in das norditalienische Kunstnetzwerk differenziert herauszuarbeiten. Dabei werden teleologische Narrative à la Vasari bewusst vermieden und stattdessen soziale, technische sowie auftraggeberbezogene Kontexte aus Mailand und Venedig einbezogen. Im Zentrum der Arbeit steht die Analyse überlieferter Dokumente im Zusammenhang mit dem erhaltenen Werk. Auf dieser Grundlage konnte ein plausibles Netzwerk von Auftraggebern und künstlerischen Beziehungen rekonstruiert werden. Darüber hinaus enthält die Studie eine systematische Darstellung der stilistischen und technischen Entwicklung Giovanni Agostinos.
Der abschließende Schritt meines Forschungsvorhabens besteht in der vertieften, werkbezogenen Analyse vor Ort in Venedig. Diese umfasst die direkte Betrachtung der Originale in Museen und Kirchen sowie weiterführende Archivstudien. Diese Recherchen bilden die Grundlage für die Druckvorbereitung des ersten umfassenden Catalogue Raisonné, der sämtliche Giovanni Agostino da Lodi zugeschriebenen Gemälde und Zeichnungen erstmals im größeren Zusammenhang dokumentiert und kontextualisiert.
Das Projekt versteht sich als Beitrag zur kunsthistorischen Erschließung eines bislang randständigen Akteurs, der jedoch für den künstlerischen Austausch zwischen Mailand und Venedig von großer Bedeutung war. Es verbindet stilkritische Analysen mit technikgeschichtlichen Perspektiven und archivalischer Forschung und trägt so zu einem besseren Verständnis der künstlerischen Dynamiken Norditaliens um 1500 bei. Gleichzeitig reflektiert es kritisch etablierte kunsthistorische Erzählmuster und beleuchtet deren ideologische Grundlagen.
Schlagwörter
Lombardische Malerei, venezianische Malerei, Wilhelm Bode, Leonardo, Giorgione, norditalienische Kulturaustausch, maniera moderna, stilistische Analyse, Neuzeit, Künstlerbiografie, kunsthistorische Narrative
Oktober 2026
Urban Feral Wetlands: Venezia
Kunststipendium
ArchitekturWährend meines Aufenthalts in Venedig möchte ich die Gewässer der Stadt als Orte potenzieller Transformation untersuchen – insbesondere jene, an denen die Praxis der Fürsorge einen ethischen und politischen Handlungsrahmen bietet, der den Menschen als sorgetragende Figur eines zerrütteten Planeten und seiner Bevölkerung in den Mittelpunkt stellt. Ein zentrales Beispiel ist die fragile Venezianische Lagune, die von lokalen Initiativen gepflegt und revitalisiert wird, die sich dem Erhalt ihres ökologischen Gleichgewichts widmen und gleichzeitig die Verbindung zwischen der Stadtbevölkerung und diesem komplexen Ökosystem stärken.
Diese Forschung erweitert meine Arbeit zu den „Urban Feral Wetlands“, einem Netzwerk, das bereits die Floating University in Berlin, Zakole in Warschau, den Lake Vacaresti in Bukarest, Marais Wiels in Brüssel, Lago Ex-Snia in Rom und die Ballona Wetlands in Los Angeles umfasst. Venedig stellt dabei einen besonderen Fall dar: ein durch Jahrhunderte der Wasserbaukunst geprägtes Gezeitenfeuchtgebiet, das heute unter akutem Klimadruck steht. Die Forschung fragt: Welche Formen der Fürsorge existieren hier bereits? Welche Praktiken erhalten diese Ökosysteme? Und was könnte es bedeuten, kurzzeitig und respektvoll durch gemeinsame Arbeit und Präsenz an diesen Praktiken teilzunehmen?
Website:
Rosario Talevi Von Oktober 2026 bis Dezember 2026
Die Bühne des Kosmopolitismus. Interkultureller Austausch, Kulturtransfer und Netzwerkbildung in der französisch- und italienischsprachigen Theaterpraxis des 18. Jahrhundert
Postdoc-Projekt
Romanistik
Das 18. Jahrhundert wird als Geburtsstunde der europäischen Aufklärung und damit als Beginn eines Interesses an der Ergründung der menschlichen Essenz fernab von nationalen Eigenheiten angesehen. In diesem Rahmen behauptet sich gerade in Venedig die Komödie als Verhandlungsraum des neuen Menschenbilds, wie es beispielsweise Pietro Verris Lob der goldonianischen Komödie zeigt. Dieses Menschenbild entspricht auf philosophischer Ebene den Idealen des Kosmopolitismus, der vornehmlich den aufgeklärten europäischen Bürger auszeichnen soll und ihn mit einem neuen Zivilisationsmodell paart, das ihm ermöglicht, seine Mitmenschen im Gleichheitsprinzip zu behandeln, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Stand.
Das Theater, welches in den europäischen Gesellschaften des 18. Jahrhunderts eine zentrale Stellung als kulturübergreifendes Kommunikations- und Unterhaltungsmedium einnimmt, formt demnach die Vorstellungen des Kosmopolitismus. Besonders deutlich wird dies gerade durch die französischen und italienischen Bühnen, die sich im gesamten Gebiet Europas verbreiten und dabei nicht nur einfache passeurs des zeitgenössischen Theaters der entsprechenden Sprachgebiete werden, sondern im Austausch mit den Kulturen ihrer Niederlassung eine besondere Interpretation von ‚französischen‘ und ‚italienischen‘ Stücken darbieten.
Mein Habilitationsprojekt soll deshalb das französisch- und italienischsprachige Theater der Aufklärung als kosmopolitisches Netzwerk betrachten, das auf mehreren Ebenen operiert: Kultursoziologisch gesehen entsteht ein europäisches Netz aus französischen und italienischen Bühnen mit den zentralen Knotenpunkten Venedig und Paris; aus einem theatertheoretischen Blickwinkel zeigt sich, dass insbesondere die Komödie zum Mediator sozialer Verhaltensregeln und Konventionen erhoben werden; bei der literarischen Analyse der Theatertexte erschließt sich schließlich die Herausbildung eines kosmopolitischen Handlungsethos als zentrales Thema der Komödiendichtung. Französisch- und italienischsprachige Komödien werden mit ihrer affektsteuernden Kraft demzufolge zur Bildung einer europäischen Zivilisation eingesetzt, die auf italienischen und französischen Gesellschafts- und Geselligkeitsidealen basiert. Der vorgegebene Kosmopolitismus schließt demnach auch hegemoniale Interessen der kulturellen Einflussnahme ein.
Von August 2026 bis April 2027
Queer-feministische Raumpraxen und ihre Bedeutung in der gesellschaftlichen Transformation im Großraum
Architektur
Von Oktober 2026 bis Dezember 2026
Revolution und Geschlecht im „Quarantotto veneziano“: weibliche Emanzipation, männlicher Heldenkult, literarische Erinnerung
Progetto postdoc, Fritz Thyssen Stiftung
Romanistik
Unter den im März 1848 in Europa einsetzenden revolutionären Entwicklungen muss der Venezianischen Revolution ein besonderer historischer Stellenwert eingeräumt werden. Das „Quarantotto veneziano“ ist nicht nur vor dem Hintergrund des ersten italienischen Unabhängigkeitskriegs als ein nationales Schlüsselereignis des Risorgimento zu erachten. Gerade aus internationaler Perspektive gilt es nämlich zu berücksichtigen, dass Venedig mit seiner 17 Monate andauernden Loslösung vom Kaisertum Österreich jene europäische Stadt darstellte, die am längsten die politischen Umwälzungen aus dem „Frühling der Revolutionen“ aufrechterhalten konnte. Obwohl speziell den venezianischen Männern des Jahres 1848/49 angesichts ihres tapferen Kampfs gegen die österreichischen Truppen ein viriles Heldentum zugeschrieben wurde und die Erinnerung an das „Quarantotto veneziano“ insbesondere vom Verdienst der „uomini della rivoluzione“ bestimmt ist, lassen sich trotzdem verschiedene schriftliche Zeugnisse für das Bestreben venezianischer Frauen nach einer Beteiligung an der aktiven Verteidigung der Republik anführen: Neben dem offenen Brief von vier Venezianerinnen, die im April 1848 die Bildung eines Frauen-Bataillons für die republikanische Guardia civica forderten finden sich in der venezianischen und venetischen Presse des Jahres 1848 zahlreiche Veröffentlichungen, auf deren Grundlage sich das „Quarantotto veneziano“ nicht bloß als patriotische Auflehnung gegenüber der österreichischen Fremdherrschaft, sondern auch als Moment eines weiblichen Strebens nach Mitwirkung am Einsatz für das Vaterland sowie einer öffentlichen Auseinandersetzung über Geschlechterrollen betrachten lässt.
Das Forschungsprojekt untersucht die venezianische Revolutionsphase von 1848/49 als besonderen historischen Moment der Aushandlung von Geschlechterrollen bzw. der weiblichen Beteiligung am patriotischen Kampf im öffentlichen Diskurs (Presse, Flugschriften etc.). Anhand von Chroniken, autobiographischen Texten und Gedenkschriften, die nach der österreichischen Rückeroberung erschienen, wird jedoch auch zu zeigen sein, wie diese weibliche Partizipation in der Retrospektive diskursiv überschrieben und die Verteidigung Venedigs als Referenz für männlichen Heroismus tradiert wurde. Zur Verortung des „Quarantotto veneziano“ in der patriotischen Erinnerungskultur des Risorgimento sollen schließlich auch fiktionale Werke Berücksichtigung finden, um herauszuarbeiten, wie der revolutionäre Geschlechterdiskurs Venedigs im Medium der Literatur reflektiert wurde.
Von Mai 2026 bis April 2027
Venedigs Lautentradition
Kunststipendium
Von Januar 2027 bis März 2027
Italienische Spiegelungen. Villa Ludwigshöhe als Resonanzraum zwischen Italien und der Pfalz
Doktoratsprojekt
Februar 2027
Kompositorische Arbeit im Bereich der erweiterten Lyrik
Kunststipendium
Von April 2027 bis Juni 2027
Das Nordmediterrane als Vorbild? Die Geschichte des nachhaltigen Tourismus am Mittelmeer, 1970-2019
Von Januar 2027 bis Februar 2027
Sozialer Wohnungsbau Giudecca, Venedig, 1980er Jahre (G. Valle, A. Rossi, C. Aymonino): Qualitäten von Architektur, Stadtraum und Sozialraum im Sinne "einfach Bauen".
Kunststipendium
Von Juli 2027 bis September 2027
Buchprojekt mit Birkhäuser Verlag "Carlo Scarpa im Detail"
Von Februar 2027 bis März 2027
Transitionen Alter Vokalmusik durch italienische Komponist*innen und künstlerische Kollektive ab 1950
Postdoc
Januar 2028
Pier Paolo Pasolini auf der Biennale von Venedig:
Historische Präsenz und Rezeption in der internationalen Gegenwartskunst
Buchprojekt
Januar 2027
Untersuchung der religiösen Malerei G. Piazzettas im Hinblick auf das Chiaroscuro, die Konzeption und Darstellung des Visionären und Himmlischen sowie im Vergleich zu S. Ricci und G. Tiepolo
Doktoratsprojekt
Von Juni 2027 bis Juli 2027
Romanprojekt: BOMBYX
Kunststipendium
Von Oktober 2027 bis Dezember 2027
Sacca Fisola: sozialer Wohnungsbau, alltägliche Aneignung und begrenzt öffentliche Ressourcen
Kunststipendium
Von April 2027 bis Juni 2027
Dezember 2026
Die Ver- und Entzauberung von Wasser. Künstlerische Formen des Gemeinschaffens ausgehend von Green Venice
Juli 2027
Giovanni Antonio Pellegrinis Deckengemälde in der Galerie der Banque Royale in Paris: Versuch der Rekonstruktion eines verlorenen Meisterwerks
Doktoratsprojekt
Von März 2027 bis Mai 2027
Paolo Orlandini und seine Schrift gegen die Astrologie: Studie zu einer Renaissance-Debatte über die Zukunft zwischen Florenz und Venedig
Dissertationsvorhaben
Von September 2027 bis Oktober 2027
Nachforschungen zu Zeitzeugenaussagen in Bezug auf Alethea Talbot
Doktoratsprojekt
November 2026
NURIA – Erinnerungen (AT)
(Musikgeschichte / Exilforschung / Gender Studies / Medienpraxis)
Freies Projekt
Von Oktober 2027 bis Dezember 2027
Die Aufenthalte von Marquard Gude (1635-1689) in Venetien:
Bibliotheken, Handschriften und Gelehrten-Netzwerke
Postdoc
April 2027
Venedig in der Moderne. Eine kleine Literaturgeschichte ab 1900
Postdoc-Projekt
Von März 2028 bis April 2028
April 2027
Scomparso? Spuren karmelitischer Predigttätigkeit in Venedig
Postdoc
Von Mai 2027 bis Juli 2027
Byzantinische Buchproduktion in Ost und West nach dem Fall Konstantinopels. Eine komparative Studie (1453– ca. 1500)
Postdoc-Projekt
Juni 2028
DRIFT
Kunststipendium
Von Juli 2027 bis September 2027
Leandro Bassano (1557-1622): Religiöse Bilder, Staatsaufträge, Porträts, Dokumente
Von April 2027 bis Mai 2027
Zwischen Annotation und Komposition. Die private Musikalienbibliothek Luigi Nonos
Vorbereitung zum Promotionsprojekt
November 2027
Fontenelle in Venedig - Tendenzen der italienischen Rezeption der Entretiens sur la pluralité des mondes
Postdoc-Projekt
Dezember 2026
Die sephardische Diaspora in Venedig (1492-1541)
Dissertationsprojekt
März 2027
Venedig als diplomatische und wirtschaftliche Drehscheibe der Habsburgermonarchie 1797–1830
Von Dezember 2027 bis April 2028
In meinem Romanprojekt mit dem Arbeitstitel „Reste von Robin“ setze ich mich mit Konzepten von Männlichkeit auseinander, mit gesellschaftlicher Erwartung an Geschlecht und Begehren, und mit tief verinnerlichter Scham, die sich in Gewalt entlädt. Am Beispiel zweier Kindheitsfreunde erzähle ich vom schmalen Grat zwischen Freundschaft und Liebe, vom Großwerden
in der Provinz und vom Kleinwerden in der Großstadt, und von einem Umgang mit traumatischer Erfahrung, der in Selbstermächtigung münden könnte.
Kunststipendium
Von Januar 2027 bis März 2027
Venezia oltre Venezia. Das Bild Venedigs an der Adria zwischen Irredentismo und Globaltourismus
Postdoc
Januar 2027
Diese Arbeit, inspiriert vom amerikanischen Dichter Ezra Pound (1885-1972), befindet sich noch im Entstehungsprozess. Es handelt sich um eine künstlerische Recherche mit dem Ziel, Material für ein fiktionales Voice-over zu sammeln, das mit Bildern, Objekten und Dokumenten zu einer Installation zusammengeführt werden soll.
Kunststipendium
Von Oktober 2027 bis Dezember 2027