Deutsches Studienzentrum in Venedig

Geschichte

Das Deutsche Studienzentrum in Venedig wurde 1972 als Ort der Begegnung zwischen italienischer und deutscher Kultur und Wissenschaft eröffnet. Die Finanzierung liegt heute hauptsächlich bei der Staatsministerin für Kultur und Medien, Frau Professorin Monika Grütters MdB.
Sitz des Deutschen Studienzentrums sind zwei Stockwerke des Palazzo Barbarigo della Terrazza, der 1566-1570 durch Bernardin Contin erbaut wurde. Der ursprüngliche Eingang lag an der zum Rio di San Polo gewandten Fassade; den Blickfang des Palazzo stellt hingegen die 14 x 24 m große Terrasse über dem Canal Grande dar.
Im Innern sind einige schöne Räume aus dem späten Cinquecento erhalten, darunter der Salone, heute auch Vortragssaal des Studienzentrums, im Piano Nobile. Im selben Stockwerk befand sich die berühmte Kunstsammlung Barbarigo, die u.a. bedeutende Werke Tizians enthielt. 1850 wurde sie größtenteils nach Sankt Petersburg verkauft.

Zur Geschichte des Studienzentrums, Klaus Bergdolt

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