Deutsches Studienzentrum in Venedig

Armin Bergmeier

Armin Bergmeier

Becoming Byzantium: Imitating and Imagining the East in Venice (ca. 1150–1350)
Postdoc

Meine Forschung befindet sich an der Schnittstelle von Texten, Bildern und Architektur. Das aktuelle Projekt beschäftigt sich mit dem Austausch von Motiven, Formen und Stilen von ca.1150–1350 zwischen Venedig und den Regionen des Byzantinischen Reichs (besonders Balkan, Nordgriechenland und Konstantinopel). Anhand dreier Objektgruppen – Mosaiken, Skulptur und Architektur – soll der Umgang der Venezianer mit der byzantinischen visuellen Kultur erforscht werden. Neben den Patrizierhäusern, den beiden auf der Insel Torcello verbliebenen Kirchen und einzelner Werke der Sepulkralskulptur ist die musivische und skulpturale Ausstattung der Basilika von San Marco Hauptuntersuchungsgegenstand. In diesem Bauwerk ist der Wandel der Einstellung Venedigs zu Byzanz über die Jahrhunderte in komprimierter Form in Stein gegossen.
Die Venezianer schöpften dabei aus einem reichen Formenschatz, der von der spätantik-frühbyzantinischen Zeit bis in die damalige Gegenwart reichte. Die oft lediglich als „veneto-byzantinisch“ angesprochenen Werke sind bislang nur unzureichend untersucht. Besonders muss gefragt werden, wie die Zusammensetzung des Venezianischen und des Byzantinischen funktionierte und wie sich das Verhältnis dieser beiden Komponenten zueinander wandelte, welchen Eigenbeitrag die Venezianer leisteten und wie sie die spätantiken und byzantinischen Motive auswählten und variierten. Erst eine genaue Analyse macht deutlich, dass die Venezianer über eine fast wissenschaftliche Kenntnis der byzantinischen Kunstgeschichte verfügten und nicht nur einzelne Werke und Formen imitierten und replizierten, sondern auch in kreativer Weise und täuschend echt den Korpus der byzantinischen Kunstgeschichte erweiterten. Diese historisch-versierte Arbeitsweise der venezianischen Bilderschöpfer macht es bis heute schwierig zu unterscheiden, ob es sich im Einzelfall um spätantike bzw. byzantinische Werke oder aber um Schöpfungen handelt, die in der Lagunenstadt selbst angefertigt wurden. Neben solchen Datierungsfragen soll auch die von der jüngeren Forschung betriebene Stilisierung Venedigs als islamische Stadt kritisch hinterfragt werden. Denn trotz der vereinzelten Verwendung fatimidischer Formen (etwa in den Pateren und Formellen an Hauswänden) war die emphatische Orientierung an griechischen Formen die Triebfeder der visuellen Produktion.

Von August 2016 bis August 2016

Becoming Byzantium: Imitating and Imagining the East in Venice (ca. 1150–1350)
Postdoc

Meine Forschung befindet sich an der Schnittstelle von Texten, Bildern und Architektur. Das aktuelle Projekt beschäftigt sich mit dem Austausch von Motiven, Formen und Stilen von ca.1150–1350 zwischen Venedig und den Regionen des Byzantinischen Reichs (besonders Balkan, Nordgriechenland und Konstantinopel). Anhand dreier Objektgruppen – Mosaiken, Skulptur und Architektur – soll der Umgang der Venezianer mit der byzantinischen visuellen Kultur erforscht werden. Neben den Patrizierhäusern, den beiden auf der Insel Torcello verbliebenen Kirchen und einzelner Werke der Sepulkralskulptur ist die musivische und skulpturale Ausstattung der Basilika von San Marco Hauptuntersuchungsgegenstand. In diesem Bauwerk ist der Wandel der Einstellung Venedigs zu Byzanz über die Jahrhunderte in komprimierter Form in Stein gegossen.
Die Venezianer schöpften dabei aus einem reichen Formenschatz, der von der spätantik-frühbyzantinischen Zeit bis in die damalige Gegenwart reichte. Die oft lediglich als „veneto-byzantinisch“ angesprochenen Werke sind bislang nur unzureichend untersucht. Besonders muss gefragt werden, wie die Zusammensetzung des Venezianischen und des Byzantinischen funktionierte und wie sich das Verhältnis dieser beiden Komponenten zueinander wandelte, welchen Eigenbeitrag die Venezianer leisteten und wie sie die spätantiken und byzantinischen Motive auswählten und variierten. Erst eine genaue Analyse macht deutlich, dass die Venezianer über eine fast wissenschaftliche Kenntnis der byzantinischen Kunstgeschichte verfügten und nicht nur einzelne Werke und Formen imitierten und replizierten, sondern auch in kreativer Weise und täuschend echt den Korpus der byzantinischen Kunstgeschichte erweiterten. Diese historisch-versierte Arbeitsweise der venezianischen Bilderschöpfer macht es bis heute schwierig zu unterscheiden, ob es sich im Einzelfall um spätantike bzw. byzantinische Werke oder aber um Schöpfungen handelt, die in der Lagunenstadt selbst angefertigt wurden. Neben solchen Datierungsfragen soll auch die von der jüngeren Forschung betriebene Stilisierung Venedigs als islamische Stadt kritisch hinterfragt werden. Denn trotz der vereinzelten Verwendung fatimidischer Formen (etwa in den Pateren und Formellen an Hauswänden) war die emphatische Orientierung an griechischen Formen die Triebfeder der visuellen Produktion.

Von März 2017 bis März 2017

Becoming Byzantium: Imitating and Imagining the East in Venice (ca. 1150–1350)
Postdoc

Meine Forschung befindet sich an der Schnittstelle von Texten, Bildern und Architektur. Das aktuelle Projekt beschäftigt sich mit dem Austausch von Motiven, Formen und Stilen von ca.1150–1350 zwischen Venedig und den Regionen des Byzantinischen Reichs (besonders Balkan, Nordgriechenland und Konstantinopel). Anhand dreier Objektgruppen – Mosaiken, Skulptur und Architektur – soll der Umgang der Venezianer mit der byzantinischen visuellen Kultur erforscht werden. Neben den Patrizierhäusern, den beiden auf der Insel Torcello verbliebenen Kirchen und einzelner Werke der Sepulkralskulptur ist die musivische und skulpturale Ausstattung der Basilika von San Marco Hauptuntersuchungsgegenstand. In diesem Bauwerk ist der Wandel der Einstellung Venedigs zu Byzanz über die Jahrhunderte in komprimierter Form in Stein gegossen.
Die Venezianer schöpften dabei aus einem reichen Formenschatz, der von der spätantik-frühbyzantinischen Zeit bis in die damalige Gegenwart reichte. Die oft lediglich als „veneto-byzantinisch“ angesprochenen Werke sind bislang nur unzureichend untersucht. Besonders muss gefragt werden, wie die Zusammensetzung des Venezianischen und des Byzantinischen funktionierte und wie sich das Verhältnis dieser beiden Komponenten zueinander wandelte, welchen Eigenbeitrag die Venezianer leisteten und wie sie die spätantiken und byzantinischen Motive auswählten und variierten. Erst eine genaue Analyse macht deutlich, dass die Venezianer über eine fast wissenschaftliche Kenntnis der byzantinischen Kunstgeschichte verfügten und nicht nur einzelne Werke und Formen imitierten und replizierten, sondern auch in kreativer Weise und täuschend echt den Korpus der byzantinischen Kunstgeschichte erweiterten. Diese historisch-versierte Arbeitsweise der venezianischen Bilderschöpfer macht es bis heute schwierig zu unterscheiden, ob es sich im Einzelfall um spätantike bzw. byzantinische Werke oder aber um Schöpfungen handelt, die in der Lagunenstadt selbst angefertigt wurden. Neben solchen Datierungsfragen soll auch die von der jüngeren Forschung betriebene Stilisierung Venedigs als islamische Stadt kritisch hinterfragt werden. Denn trotz der vereinzelten Verwendung fatimidischer Formen (etwa in den Pateren und Formellen an Hauswänden) war die emphatische Orientierung an griechischen Formen die Triebfeder der visuellen Produktion.

Von August 2017 bis August 2017

Becoming Byzantium: Imitating and Imagining the East in Venice (ca. 1150–1350)
Postdoc

Meine Forschung befindet sich an der Schnittstelle von Texten, Bildern und Architektur. Das aktuelle Projekt beschäftigt sich mit dem Austausch von Motiven, Formen und Stilen von ca.1150–1350 zwischen Venedig und den Regionen des Byzantinischen Reichs (besonders Balkan, Nordgriechenland und Konstantinopel). Anhand dreier Objektgruppen – Mosaiken, Skulptur und Architektur – soll der Umgang der Venezianer mit der byzantinischen visuellen Kultur erforscht werden. Neben den Patrizierhäusern, den beiden auf der Insel Torcello verbliebenen Kirchen und einzelner Werke der Sepulkralskulptur ist die musivische und skulpturale Ausstattung der Basilika von San Marco Hauptuntersuchungsgegenstand. In diesem Bauwerk ist der Wandel der Einstellung Venedigs zu Byzanz über die Jahrhunderte in komprimierter Form in Stein gegossen.
Die Venezianer schöpften dabei aus einem reichen Formenschatz, der von der spätantik-frühbyzantinischen Zeit bis in die damalige Gegenwart reichte. Die oft lediglich als „veneto-byzantinisch“ angesprochenen Werke sind bislang nur unzureichend untersucht. Besonders muss gefragt werden, wie die Zusammensetzung des Venezianischen und des Byzantinischen funktionierte und wie sich das Verhältnis dieser beiden Komponenten zueinander wandelte, welchen Eigenbeitrag die Venezianer leisteten und wie sie die spätantiken und byzantinischen Motive auswählten und variierten. Erst eine genaue Analyse macht deutlich, dass die Venezianer über eine fast wissenschaftliche Kenntnis der byzantinischen Kunstgeschichte verfügten und nicht nur einzelne Werke und Formen imitierten und replizierten, sondern auch in kreativer Weise und täuschend echt den Korpus der byzantinischen Kunstgeschichte erweiterten. Diese historisch-versierte Arbeitsweise der venezianischen Bilderschöpfer macht es bis heute schwierig zu unterscheiden, ob es sich im Einzelfall um spätantike bzw. byzantinische Werke oder aber um Schöpfungen handelt, die in der Lagunenstadt selbst angefertigt wurden. Neben solchen Datierungsfragen soll auch die von der jüngeren Forschung betriebene Stilisierung Venedigs als islamische Stadt kritisch hinterfragt werden. Denn trotz der vereinzelten Verwendung fatimidischer Formen (etwa in den Pateren und Formellen an Hauswänden) war die emphatische Orientierung an griechischen Formen die Triebfeder der visuellen Produktion.

Von Februar 2018 bis März 2018

Becoming Byzantium: Imitating and Imagining the East in Venice (ca. 1150–1350)
Postdoc

Meine Forschung befindet sich an der Schnittstelle von Texten, Bildern und Architektur. Das aktuelle Projekt beschäftigt sich mit dem Austausch von Motiven, Formen und Stilen von ca.1150–1350 zwischen Venedig und den Regionen des Byzantinischen Reichs (besonders Balkan, Nordgriechenland und Konstantinopel). Anhand dreier Objektgruppen – Mosaiken, Skulptur und Architektur – soll der Umgang der Venezianer mit der byzantinischen visuellen Kultur erforscht werden. Neben den Patrizierhäusern, den beiden auf der Insel Torcello verbliebenen Kirchen und einzelner Werke der Sepulkralskulptur ist die musivische und skulpturale Ausstattung der Basilika von San Marco Hauptuntersuchungsgegenstand. In diesem Bauwerk ist der Wandel der Einstellung Venedigs zu Byzanz über die Jahrhunderte in komprimierter Form in Stein gegossen.
Die Venezianer schöpften dabei aus einem reichen Formenschatz, der von der spätantik-frühbyzantinischen Zeit bis in die damalige Gegenwart reichte. Die oft lediglich als „veneto-byzantinisch“ angesprochenen Werke sind bislang nur unzureichend untersucht. Besonders muss gefragt werden, wie die Zusammensetzung des Venezianischen und des Byzantinischen funktionierte und wie sich das Verhältnis dieser beiden Komponenten zueinander wandelte, welchen Eigenbeitrag die Venezianer leisteten und wie sie die spätantiken und byzantinischen Motive auswählten und variierten. Erst eine genaue Analyse macht deutlich, dass die Venezianer über eine fast wissenschaftliche Kenntnis der byzantinischen Kunstgeschichte verfügten und nicht nur einzelne Werke und Formen imitierten und replizierten, sondern auch in kreativer Weise und täuschend echt den Korpus der byzantinischen Kunstgeschichte erweiterten. Diese historisch-versierte Arbeitsweise der venezianischen Bilderschöpfer macht es bis heute schwierig zu unterscheiden, ob es sich im Einzelfall um spätantike bzw. byzantinische Werke oder aber um Schöpfungen handelt, die in der Lagunenstadt selbst angefertigt wurden. Neben solchen Datierungsfragen soll auch die von der jüngeren Forschung betriebene Stilisierung Venedigs als islamische Stadt kritisch hinterfragt werden. Denn trotz der vereinzelten Verwendung fatimidischer Formen (etwa in den Pateren und Formellen an Hauswänden) war die emphatische Orientierung an griechischen Formen die Triebfeder der visuellen Produktion.

Von Oktober 2019 bis März 2020