Sitz des Deutschen Studienzentrums sind zwei Stockwerke des Palazzo Barbarigo della Terrazza, der 1566-1570 durch Bernardin Contin erbaut wurde. Bauherr war Daniele Barbarigo (gest. 1576).
Blickfang und Prunkstück ist nicht die zum Rio di San Polo gewandte Fassade, sondern die 14 x 24 m große Terrasse über dem Canal Grande.
Im Innern sind einige schöne Räume des späten Cinquecento erhalten. Berühmt war die ehemals hier befindliche, 1850 größtenteils nach Sankt Petersburg verkaufte Sammlung Barbarigo, die u. a. bedeutende Werke Tizians enthielt.
In diesem Palazzo wurde 1972 als Ort der Begegnung zwischen italienischer und deutscher Kultur und Wissenschaft das Deutsche Studienzentrum eröffnet, dessen Finanzierung heute zum größten Teil beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien liegt.

